Passagiere Mit Eingeschränkter Mobilität

Fluggäste mit eingeschränkter Mobilität aufgrund ihrer körperlichen Beeinträchtigung (sensorisches oder Bewegungssystem), geistiger Beeinträchtigung, ihres Alters, ihrer Krankheit oder anderer Beeinträchtigungen. Passagiere dieser Kategorie werden nach Abschluss des Check-in-Prozesses und nach der Landung vom Bodenpersonal zum Flugzeug begleitet. Corendon Airlines schenkt beeinträchtigten und kranken Fluggästen besondere Aufmerksamkeit. Damit dem beeinträchtigten oder kranken Fluggast ein reibungsloser und angenehmer Flug gewährleistet werden kann, sollte die an die Bedürfnisse der Person angepasste Unterstützung im Voraus geplant werden. Fluggäste, die Unterstützung benötigen werden gebeten, den Reiseveranstalter, bei dem sie das Ticket buchen, während der Buchung über die Art der benötigten Unterstützung zu informieren und das Formular für Sonderwünsche auf unserer Webseite auszufüllen und eine Bestätigung für die gewünschte Unterstützung einholen.

Da die Rollstuhlunterstützung auf die Ressourcen im Flugzeug beschränkt ist, werden Sie kurz nach Bestätigung der Anfrage von der von Ihnen kontaktierten Abteilung (Callcenter, Verkaufsbüro, Agentur) informiert.

Anmeldeformular für Zusatzleistungen

In Übereinstimmung mit den Sicherheitsvorschriften wird Fluggästen mit Beeinträchtigungen oder eingeschränkter Mobilität kein Sitzplatz am Notausgang des Flugzeuges zugewiesen. Sitzplätze werden Fluggästen mit eingeschränkter Mobilität oder sonstigen Behinderungen von unserem Bordpersonal gemäß den Sicherheitsbestimmungen beim Check-in zugewiesen. Unseren Fluggäste mit eingeschränkter Mobilität werden nur Fensterplätze (A und F) zugewiesen. Andere Sitzplätze können je nach der körperlichen Verfassung der Fluggäste und nach Einschätzung des Flughafen-Check-in-Personals zugewiesen werden.

 1. Fluggäste mit Rollstuhl: Die Rollstuhlfahrer werden entsprechend des unten angegebenen Beeinträchtigungsgrades betreut.

 WCHR: (Fluggast mit leicht eingeschränkter Mobilität) Braucht Hilfe beim Ein-/ Aussteigen aus dem Flugzeug am Flughafengebäude, kann auf dem Flughafenvorfeld in den Bus einsteigen, braucht keine Hilfe beim Treppensteigen, braucht keine Hilfe beim Sitzen auf dem Sitzplatz  oder aufstehen und zur Toilette in der Kabine geht.
 WCHS: (Fluggast mit sehr eingeschränkter Mobilität) Braucht Hilfe beim Ein-/ Aussteigen aus dem Flugzeug am Flughafengebäude, kann auf dem Flughafenvorfeld nicht in den Bus einsteigen, braucht Hilfe beim Treppensteigen, braucht Hilfe beim Sitzen auf dem Sitzplatz oder beim Aufstehen und beim Gang zur Toilette in der Kabine.
 WCHC:  (Fluggast, der sich nicht bewegen kann) Kann den Sitzplatz mit hochgeklappter Rückenlehne benutzen, kann keinen langen Flug ohne Betreuung antreten. Zum Beispiel das Sitzen/Aufstehen auf dem Sitzplatz in der Kabine, der Gang zur Toilette - Querschnittslähmung/Halblähmung, Multiple Sklerose usw.
Falls vom Fluggast gewünscht, stellt Corendon Airlines kostenlos einen Rollstuhl zur Verfügung.

Für Rollstühle und Typen;  Wenn Sie uns mindestens 48 Stunden vor dem geplanten Abflug Ihres Fluges über Ihre Anfragen informieren, können wir sicherstellen, dass Sie den von Ihnen benötigten Service bestmöglich erhalten, indem wir diese Anfrage an den Flughafendienstleister weiterleiten. 

Es könnte vorkommen, dass der Flughafen die Anfragen, die nicht mindestens 48 Stunden vor dem Flug gestellt wurden, rechtzeitig bearbeitet.

Für einen reibungslosen Verlauf ist es sehr wichtig, dass Sie die richtigen Informationen rechtzeitig weitergeben.

Corendon Airlines übernimmt keine Verantwortung für eventuelle Rückschläge, die bei Anfragen ohne vorherige Benachrichtigung auftreten können.

Die Abmessung der Rollstühle sollte nicht größer als 86*86*86 cm sein, damit sie im Frachtraum befördert werden können. Es ist die Aufgabe des Fluggastes, den Rollstuhl zur Verladung im Frachtraum vor dem Flug zusammenzufalten.

Dem Bodepersonal fehlt die geeignete Ausrüstung, umd Batterien oder Auflader zu entfernen. Er kann also nur transportfertig in den Frachtraum geladen werden.
Um diese und ähnliche Gegenstände für den Flug vorzubereiten, müssen Sie dies mindestens 2 Stunden im Voraus am Schalter beantragen.

Rollstühle mit auslaufsicheren und trockenen Batterien oder auslaufsicheren Nassbatterien können im Frachtraum des Flugzeugs transportiert werden, vorausgesetzt, dass die Batterie abgeklemmt, sicher am Rollstuhl befestigt und die Pole der Batterie isoliert sind.

Wenn der Rollstuhl nicht aufrecht verladen werden, gestapelt, gesichert und leer verladen werden kann, muss dessen Batterie abgenommen und separat im Gepäckraum abgefertigt werden. Für den Transport muss die Batterie in eine Kunststoffschale oder -behälter verstaut werden, damit eine Kontamination oder Korrosion des Frachtraums verhindert wird.

Rollstuhl Gebührensatz:

Der Rollstuhlservice ist für Fluggäste, die die folgenden Bedingungen erfüllen, kostenlos.

  • Über 65 Jahre
  • Fluggäste mit Behindertenausweis
  • Fluggäste mit einem ärztlichen Attest, der bestätigt, dass das Mitführen eines Rollstuhls erforderlich ist.
  • Fluggäste, die ihre eigenen Rollstühle mitbringen

Stand: 14. September 2020  Fluggäste, die die oben genannten Bedingungen nicht erfüllen, können diese Dienste für 20 € / Einzelflug nutzen. 

2. Passagiere mit Hörbehinderung
Unseren Passagieren mit Hörbehinderung wird beim Check-In und Boarding Vorrang gewährt. Zur besseren Verständigung zwischen unseren hörbehinderten Passagieren und dem Flugpersonal, stehen an Bord zusätzlich kleine Notizblöcke bereit.

Aufgrund der Flugsicherheit werden Passagieren mit Hörbehinderung keine Sitzplätze an den Korridoren und Notausgängen zugewiesen.

3. Passagiere mit Sehbehinderung oder teilweiser Sehschwäche:
Passagieren mit Sehbehinderung oder teilweiser Sehschwäche werden die Sicherheitvorschriften persönlich in Form eines Briefings durch das Flugpersonal erklärt. Des weiteren werden diesen Fluggästen an Bord Karten, die die Sicherheitsvorschriften geschrieben mit dem Braille Alfabet enthalten, zur Verfügung gestellt.

Aufgrund der Flugsicherheit werden Passagieren mit Sehbehinderung keine Sitzplätze an den Korridoren und Notausgängen zugewiesen.

Blindenhunde werden kostenlos transportiert. Außerdem können Blindenhunde, die einen Fluggast mit Sehbehinderung begleiten, mit an Bord genommen werden.

Hierfür gelten die unten angegebenen Bedingungen:
• Der Blindenhund wird mit der Bedingung, den Passagier mit Seh- und Hörbehinderung zu begleiten an Bord zugelassen
• Er muss während des gesamten Fluges eine passende Leine und einen Maulkorb tragen.
• Der Hund muss vor den Füssen seines Besitzers sitzen, zusätzlich wird dem Fluggast ein Platz an der Fensterseite zugewiesen. Diese werden nicht an die Notausgänge gesetzt.
• Der Hund muss einen gültigen Impfpass besitzen.
Passagiere die sich in den unten angegebenen Situationen befinden, werden auf keiner Weise befördert
• Passagiere mit Windpocken, ansteckendem Hepatitis, Scharlach, Difterie, Tuberkulose oder anderen ansteckenden Krankheiten, die durch Luft oder Kontakt übertragen werden.
• Passagiere die etwa vor acht Wochen vor Abflug einen Herzinfarkt erlitten haben
• Passagiere die elektrische oder pneumatische Geräte tragen müssen, die im Flugzeug nicht erlaubt sind.
• Passagiere die soweit unter Drogen- oder Alkoholeinfluss stehen, dass die Flugsicherheit gefährdet ist.

Falls die spezielle Situation des Passagieres vor Abflug nicht angegeben wird, tragen diese das gesamte Risiko und die Verantwortung.

Für diverse Rollstuhlarten gilt:

Rollstuhlarten können nur unter der Bedingung an Bord angenommen und befördert werden, wenn sie spätestens 48 Stunden vor dem Flug bei der e-Mail Adresse groundoperation@corendon-airlines.com angemeldet und eine Bestätigung diesbezüglich eingeholt worden ist.

Um einen Rollstuhl befördern zu können, dürfen dessen Maße 86cm x 86cm x 86 cm nicht überschreiten. Es unterliegt der Verantwortung des Passagiers den Rollstuhl vor dem Flug in eine transportfähige Form zu bringen.

Bitte beachten Sie, daß die Handling Agenturen nicht mit Werkzeugen ausgestattet sind um die Batterien oder Ladegeräte abzumontieren. Aus diesem Grund ist der Transport nur möglich, wenn es durch den Passagier transportfähig zum Flug bereitgestellt wird.

Um Rollstühle und ähnliche Geräte für den Transport vorzubereiten ist es notwendig, daß der Passagier sich mindestens 2 Stunden vor dem Flug zum Check-in Schalter zu begeben.
 

 

Passagierrechte